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Milchprobe: Probenahme und Auswertung
Die Milchprobe In enger Kooperation mit den Tiergesundheitsdiensten werden im Milchlabor der Klinik für Wiederkäuer pro Jahr ca. 4500 Milchproben v.a. aus Niederösterreichischen Milchviehherden untersucht. Weitere 3200 Proben werden im Rahmen von Betriebsbesuchen entnommen und ebenfalls ausgewertet. Milchproben dienen einerseits zur Diagnostik und werden anderseits zur Kontrolle des Therapieerfolges eingesetzt. Für Niederösterreich und das Burgenland erfolgt die BU in Zusammenarbeit mit den Eutergesundheitsdiensten. Dort können auch die entsprechenden Formulare sowie die Probenröhrchen für die aseptische Milchprobenentnahme angefordert werden. Die Milchproben werden entweder von den Tierärzten oder von entsprechend eingeschulten Landwirten entnommen und an oben angeführtes Labor eingesandt.
Wir untersuchen Ihre Milchproben Gerne stellen wir Ihnen unsere Dienstleistung zur Verfügung, bitte beachten Sie jedoch, dass für die Verrechnung mit den Tiergesundheitsdiensten und den Molkereien folgende Angaben erforderlich sind:
● TGD-Mitgliedschaft● LFBIS-Nr. (Betriebsnummer)● Molkerei (Nöm-MGN, Bergland, Gmunden, Waidhofen/Thaya) ● Molkerei-Liefernummer (sechsstellig)
Durch kreisende Bewegung werden Milch und Testflüssigkeit (5-10 sec. lang) gründlich durchgemischt. Anschließend wird sofort wie folgt beurteilt: Die Ergebnisse des Schalmtests werden mit "- , +, ++ oder +++" in das Probenbegleitblatt eingetragen.
Anm: Unter der Zellzahl versteht man ist die Anzahl der Leukozyten (Entzündungszellen) in einer Milchprobe. Abhängig von Alter, Leistung, Rasse und Laktationsstadium einer Kuh beträgt die tolerierbare Zellzahl unter 200.000 Zellen pro ml Milch, junge Tiere haben z.B. geringere Zellzahlen als ältere. Angestrebt werden jedenfalls Werte von unter 100.000 Zellen pro Milliliter Milch, ein Anstieg über 200.000 ist als Hinweis auf ein Krankheitsgeschehen zu deuten. 2. Milchprobe für die bakteriologische Untersuchung Zum Beispiel: Milchprobeglas beim Entstöpseln, Einmelken und Verschließen stets waagrecht und berührungsfrei halten um zu vermeiden, dass Keime aus der Umgebung des Euters, von der Zitzenhaut, von der Melkerhand in die Milchproben gelangen und das Untersuchungsergebnis verfälschen. Anschließend bitte das den Proberöhrchen beiliegende Probenbegleitblatt auszufüllen und zusammen mit den Viertelgemelksproben rasch an uns übermitteln. Bitte beachten:
Adressetiketten sowie Vordrucke in Etikettenform, auf denen der Probeneinsender die augenscheinliche Gesundheit der probenliefernden Tiere bestätigt, finden Sie im Menü Downloads-Etiketten.
Weiterführende Materialien und Unterlagen zum Thema Eutergesundheit sowie Informationen zu den Programmen der Tiergesundheitsdienste sind bei den jeweilgen Geschäftsstellen der Tiergesundheitsdienste (TGDs) erhältlich. Die Adressen der TGDs finden sie hier. Die bundesweit einheitliche Version des Moduls Eutergesundheit der TGDs können sie von den Webseiten des TGD-NÖ downloaden.
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