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Voraussetzungen für Praktikanten und Volontäre
Anm: Alle Voraussetzungen und Hinweise für Praktikanten und Volontäre sind in einem Leitfaden zusammengefasst, hier finden Sie eine Kurzfassung dieses Leitfadens.
Um Praktikanten und Volontäre möglichst gut in den Klinikbetrieb zu integrieren bzw. um trotz hoher Personalfluktuation in diesem Bereich möglichst reibungslose Abläufe zu gewährleisten, ersuchen wir um Einhaltung folgender Richtlinien bzw. Erfüllung der Voraussetzungen:
• Praktikanten müssen alle Diplomteilprüfungen abgelegt haben.
• Volontäre müssen alle Buiatrik-Übungen abgeschlossen haben.
• Eine ordnungsgemäß durchgeführte Tollwutimpfung ist erforderlich.
• Volontäre haben die gleichen Rechte und Pflichten wie Praktikanten und müssen mindestens vier Wochen (07.30-16.00 Uhr) an der Klinik sein.
• Die Einführung der Praktikanten und Volontäre erfolgt durch einen Assistenten, der auch als Anlaufstelle bei Problemen dient.
• Auskünfte (Telefon, Ambulanz) gegenüber den Tierbesitzern dürfen nur in Ausnahmefällen nach Rücksprache mit dem betreuenden Assistenten erteilt werden.
• Gefährliche Tätigkeiten sowie Arbeiten an aggressiven Tieren dürfen nur im Beisein von Klinikpersonal bzw. unter Zuhilfenahme von Schutzmaßnahmen (Zwangsstand) durchgeführt werden.
• Auf die Pünktlichkeit sollte speziell noch einmal hingewiesen werden (8 Uhr Visite).
• Falls Praktikumsantritt (1. des Monats!) ein Wochenend- oder Feiertag ist, ist am ersten folgenden Arbeitstag das Praktikum um 8.00 zu beginnen.
Richtlinien für Praktikanten und Volontäre
• Die Kenntnis des gesamten Stoffes, der in den Propädeutik-Übungen sowie in den klinischen Übungen gelehrt und geübt wurde, wie zum Beispiel der klinische Untersuchungsgang und die Medikamentenapplikation, vor allem aber die Injektionsarten und -stellen beim Rind, kleinen Wiederkäuer und bei Neuweltkameliden sind unbedingte Voraussetzung für die Durchführung.
• Invasive Tätigkeiten dürfen nur nach Absprache und unter Beisein des diensthabenden Assistenten durchgeführt werden
• Bitte um Beachtung folgender Hygienevorschriften: Saubere Arbeitskleidung (die Mäntel müssen von Ihnen selbst gewaschen werden), Gummistiefel, Phonendoskop, Perkussionshammer, Plessimeter, Fieberthermometer, kleine Stableuchte, Uhr mit Sekundenzeiger und Schere sind mitzubringen. Es wird erwartet, dass die Behandlungsräume (einschließlich Kot- und Pansensaftlabor) sauber verlassen werden und die Ordnung auf dem Behandlungswagen wiederhergestellt wird. Nie mit Stiefeln den Gangbereich oder den 1. und 2. Stock betreten. Stallmantel ausziehen, wenn Proben in den Laborbereich gebracht werden.
• Namensschilder sind gut leserlich am Arbeitsmantel anzubringen.
Hinweise für die praktische Tätigkeit
Die Morgenuntersuchung erfolgt zwischen 7.00 und 7.30 Uhr (Arbeitsbeginn muss vom Praktikanten der Anzahl der vor der Visite zu untersuchenden Patienten angepasst werden, das heißt, alle Patienten im Verantwortungsbereich des Praktikanten müssen vor der Morgenvisite untersucht werden).
Jeden Tag werden untersucht:
Allgemeinverhalten, Puls, Temperatur, Atmung, Pansentätigkeit, Fresslust, Kotbefund, bei Labmagenverlagerungen Ergebnis der Schwing- und Perkussionsauskultation, (Milchleistung).
Immer LP-Nummer mit Kreide (im Stallwagen oder im Kälberstall auf der Tafel) auf die Tafel mit der Krankengeschichte schreiben. Gegebenenfalls Harnproben bei Spontanabsatz auffangen, mit Teststreifen untersuchen und eintragen.
Die Vorstellung der Patienten erfolgt anlässlich der Visite ab 8h – bitte kurz fassen !
Die Befunde des allgemeinen Untersuchungsganges (siehe Propädeutik) sind wörtlich zu können.
Folgende Punkte sind bei der Visite anzusprechen:
Neue Patienten: LP-Nummer, Ankunftsdatum, Besitzer, Tierarzt, Anamnese, nur pathologische Befunde der Erstuntersuchung, pathologische Befunde der Morgenuntersuchung.
Patienten, die schon länger an der Klinik sind: LP-Nummer, Ankunftsdatum, Besitzer, Tierarzt, Diagnose; pathologische Befunde der Morgenuntersuchung (wenn keine pathologischen Befunde bei der Morgenuntersuchung erhoben wurden nur: „Die Befunde sind in der Norm bzw. physiologisch“).

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