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Aktuelle Forschungsschwerpunkte



Paratuberkulose


Bildnachweis: Klinik f. WDK (3)

Die Paratuberkulose (JOHNE’sche Krankheit) ist eine chronische, unbehandelbare Erkrankung bei Wiederkäuern und wird durch Mycobacterium avium subspecies paratuberculosis (M. av. ssp. ptbc) hervorgerufen. Dieses Mykobakterium ist sehr resistent gegenüber Hitze und vielen Desinfektionsmitteln und kann im Freien (Wiesen, Gewässer) bis zu einem Jahr überleben. Die Hauptsymptome bei einem erkrankten Tier sind starker, unstillbarer Durchfall und hochgradige Abmagerung bei erhaltener Freßlust. In Österreich sind vor allem Rinder der Rassen Jersey, Limousin und Schwarzbunte, aber auch Schafe und Ziegen sowie Wildwiederkäuer betroffen.

Linktipp: Paratuberkulose - Verordnung

Mehr dazu in:
Baumgartner, W., Damoser, J., Khol, J.L. Vergleich zweier serologischer Untersuchungen der österreichischen Rinderpopulation zur Verbreitung der bovinen Paratuberkulose (Johne´sche Krankheit) in den Jahren 1995-97 und 2002/03 sowie Vorstellung geplanter Bekämpfungsmaßnahmen. Wiener Tierärztliche Wochenschrift, 92 (2005), 274-277.


Neuweltkameliden


Bildnachweis: http: www.csdm.qc.ca / Bernkopf / Sarmiento

Neuweltkameliden (Lamas, Alpakas, Guanakos und Vikunjas) erfreuen sich einer immer größeren Anhängerschaft und die Zahl der als Haus- oder Nutztiere gehaltenen Tiere steigt auch in Österreich stetig an. Damit ergibt sich für den Großtiertierarzt ein neues Betätigungsfeld mit neuen Herausforderungen und Problemen.
In der „Klauentierpraxis“ erscheinen regelmäßig Artikel zu verschiedenen Themen rund um Neuweltkameliden. Von der Rassenkunde bis zur Anästhesie wird für den Praktiker Interessantes und Wissenswertes präsentiert und als Hilfestellung im Umgang mit den „ungewöhnlichen“ Patienten angeboten.

Die Artikel im Einzelnen:

Kriegl, C., Klein, D. Entwicklungsgeschichte der Neuweltkameliden. Klauentierpraxis 12 3/2004, 105-108.
Klein, D., Kriegl, C. Neuweltkameliden – Rassen. Klauentierpraxis 12 , 4/2004, 151-153.
Iff, I., Klein, D. Sedation, Anästhesie und Analgesie bei Neuweltkameliden. Klauentierpraxis 13 3/2005, 105-108.
Klein, D. Fallbericht: Angeborene Palatoschisis bei einem Lamafohlen. Klauentierpraxis 13 4/2005, 146-149.


Border Disease und Bovine Virusdiarrhoe bei Schaf und Ziege


Bildnachweis: Bernkopf / Krametter (2)

Pestiviren sind in der Wiederkäuerpopulation weltweit verbreitet und können zu bedeutenden wirtschaftlichen Verlusten führen. Im Zuge dieser Studie wurde die Seroprävalenz gegen Pestiviren auf Einzeltier– und Herdenbasis in der Population der kleinen Hauswiederkäuer in ausgewählten Regionen Österreichs erhoben werden. Antikörper gegen Pestiviren konnten bei 7,4 % der Schafe in 28,1 % der untersuchten Herden festgestellt werden, sowie bei 16,7 % der Ziegen aus 50 % positiven Betrieben.
Da das Durchbrechen der speziesspezifischen Barriere von Pestiviren der Wiederkäuer bereits mehrmals beschrieben wurde, sind diese Ergebnisse vor allem für die weitere Bekämpfung der BVD beim Rind in Österreich von Bedeutung.

Mehr dazu in:

Krametter-Frötscher, R., Loitsch, A., Möstl, K., Sommerfeld-Stur, I., Baumgartner, W. Seroprävalenz von Border Disease und Boviner Virusdiarrhö bei Schafen und Ziegen in ausgewählten Regionen Österreichs. Wiener Tierätztliche Monatsschrift, 92 (2005), 238-244.


Leitung & Mitarbeiter

Univ.Prof. Dr.
Walter Baumgartner
Telefon: +43-1-25077-5200
Verzeichnis der Mitarbeiter

Patientenauskünfte

Kliniktelefon: 01-25077-5232 (bitte zwischen 14-16h anrufen)
Besuchszeiten: Täglich von 16-18h (nach Anmeldung beim diensthabenden Assistenten, Tel. 01-25077-5232)

Professuren

Klinikleitung, Wiederkäuermedizin
Univ.Prof.Dr. Walter Baumgartner
Gastprofessur Lebensmittelmikrobiologie
Univ.Prof. Dr. Monika Ehling-Schulz
Professur Bestandsbetreuung
Univ.Prof. Dr. Marc Drillich

Sekretariat

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Sabine Pazelt
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