Mit dem UG 2002 wird es den Universitäten ermöglicht, Gesellschaften zu gründen bzw. sich an ihnen zu beteiligen, solange Forschung und Lehre dadurch nicht beeinträchtigt werden. Basierend auf dieser neuen Gesetzeslage hat sich die Veterinärmedizinische Universität Wien entschlossen, die bestmögliche wirtschaftliche Umsetzung des wissenschaftlichen Potentials der Universität mittels der VetWIDI Forschungsholding GmbH (Veterinärwissenschaftliche Dienstleistungen und Diagnostik) als Inkubator zu ermöglichen.
Zu den Vorteilen, die eine GmbH bei der Kommerzialisierung wissenschaftlichen Know-Hows hat, zählen
- übersichtliche Organisation
- einfache und klare Entscheidungsstrukturen
- Beschränkung des Haftungsrisikos für die Universität bei Firmenbeteiligungen
- Zugang zu Finanzierungsinstrumenten für kommerzielle Unternehmen
- Zugang zu Fördermöglichkeiten für Klein- und Mittelbetriebe
- Steueroptimierung
- Holdingstruktur und Beteiligungscontrolling
Die VetWIDI bündelt, als kommerziell ausgerichtetes Unternehmen mit einfachen und klaren Entscheidungsstrukturen, Aktivitäten der Vetmeduni, um vorhandene und zukünftige zusätzliche Einnahmequellen von Dritten, neben dem Globalbudget, den Einnahmen aus Drittmitteln und dem Tierspital erschließen zu können. Durch die Zusammenfassung wird einerseits die Transparenz der beschriebenen Tätigkeiten erhöht und andererseits das finanzielle Risiko für die Universität begrenzt.
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