CAE Infektionen führen zu chronischen Gelenkserkrankungen und bei Jungtieren manchmal zu Encephalitiden. Da nicht alle infizierten Tiere erkranken, ist in enzootischen Gebieten die serologische Kontrolle der Herden angesagt.
Da das Retrovirus an weiße Blutkörperchen gebunden ist (lebenslange Persistenz), ist die Übertragung via Kolostrum die häufigste. Eine Kontaktinfektion bei erwachsenen Tieren ist selten.
Da Antikörper gegen CAE nicht protektiv sind, scheiden seropositive Tiere häufig das Virus aus.
Ca. 70 % der infizierten Tiere zeigen keine Krankheitssymptome.
Um Lämmer vor dieser Infektion zu schützen, sollten sie nur mit pateurisierter Milch aufgezogen werden.
Hoher Verseuchungsgrad in Europa!
Lämmer zeigen mit 2 - 4 Monaten Hinterhandschwäche, Parese, Ataxie, können abmagern, selten auch Vordergliedmaßen betroffen. Adulte zeigen Arthritiden, besonders im Carpalgelenk.
Ab-ELISA zum Nachweis spezifischer Antikörper. Ist sensitiver als AGID.
Ein kompetitiver ELISA sowie PCR sind in Entwicklung.
Da infizierte Muttertiere die Hauptkontaminationsquelle sind, ist ein entsprechendes Aufzuchtmanagement einzuhalten.
Abschaffen seropositiver Tiere.