Präzipitation                                                             Back to Allgemeine Virologie

Antigen / Antikörperreaktionen sind normalerweise nicht sichtbar. Wenn jedoch einem hochtitrigen Antiserum eine optimale Menge Antigen zugesetzt wird, kommt es zur "Trübung", sprich zur Komplexierung von Ag's  und  Ab's, die ausfallen und schlußendlich sedimentieren.

Dies Phänomen kann man nun zur Darstellung von Antikörpern in Testseren einsetzen.  Da in Gelen wasserlösliche Stoffe sich diffus verteilen (oder dies anstreben)  wird es beim Aufeinandertreffen von Ag und Ab in optimaler Konzentration eine Präzipitation geben.

Stanzt man also zwei Löcher in ein Agargel und setzt dem einen Ag-Lösung, dem anderen Antiserum zu, wird sich nach Stunden eine Präzipitatslinie zwischen den beiden Löchern ausbilden.

Die Sensitivität dieser Methode ist jedoch gering

Doppeldiffusion-Platten Technik

In eine Agarplatte mit zwei Vertiefungen, wird in eine ein bekannter Ag gegeben, in die ander Ab (Patientenserum)

Präzipitation an der Grenzschichte, Entfernung vom Stanzloch ist proportional der Konzentration von Ab im Serum

Immundiffusion, Agargel-Präcipitationstest (AGID)

In eine Petrischale wird ein Agargel gegossen.

Ein zentrales und 6 darum kreisförmig angeordnete Löcher werden aus dem Gel ausgestanzt.

Ins zentrale Loch wird eine hochtitrige Antikörperlösung gegeben.

In die peripheren Löcher Probenmaterial

Je nach Präcipitationslinie sind die entsprechenden Antigene im Probenmaterial enthalten

   

Beispiel siehe Kurs

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