Initiation
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Eindringen (Penetration)
Dieser Prozeß erfordert metabolische Aktivität von der Zelle,
da es sich um einen Einschleusungsvorgang handelt.
Drei Mechanismen sind bekannt:
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Endozytose: Einschließen vom
Virus in eine Vakuole; diese wird intrazellulär mittels Lysosomen
(pH-Abfall, degrading enzymes) wieder aufgelöst; dies führt bei
behüllten Viren zu Konformationsänderungen, die die
Fusions-Domäne freilegen. Dadurch fusionieren beide Membranen und das
Virus kann ins Zytoplasma entlassen werden. Bei nichtbehüllten Viren
kommt es dabei zu einer Permeabilisierung der Core und zum Freisetzen der
Nucleinsäuren.
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Fusion: Die Virushülle verbindet sich
mit der Zellmembran mittels eines Fusionsproteins des Virus. Dieser Prozeß
ist pH-unabhängig, setzt aber hydrophobe Proteinstrukturen in der
Hülle voraus. Das Virus wird als Nucleocapsid, also ohne Hülle,
direkt ins Zytoplasma entlassen.
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Translocation: Durchschleusen des
ganzen, nichtbehüllten Virus durch die Zellmembran direkt ins Zytoplasma.
Generell muß gesagt werden, daß alle Einschleusungsprozesse bis
zu einem gewissen Grad ineffizient sind.
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virale RNA kann degradiert werden;
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nur wenige Liganden treffen den Rezeptor richtig, um eine Penetration
herbeizuführen;
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nur wenige virale Rezeptoren sind zu einer erfolgreichen Infektion in der
Lage.
Die ineffiziente Penetration hat zur weiteren Folge daß
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das Virus-Partikel/infektiöse Partikel-Verhältnis sehr groß
ist;
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nichtinfektiöse Partikel können in einem Verhältnis bis zu
1000/1 vorhanden sein, wobei keine strukturellen Unterschiede festgestellt
werden können und beide Typen Nukleinsäuren enthalten.
Die Endozytose wird sowohl von den behüllten wie auch den unbehüllten
Viren als Eindringmechanismus verwendet. Jedoch können nur behüllte
Viren durch die Fusion mit der Zellmembran in die Zielzelle eindringen.
Diese verschiedenen Mechanismen können experimentell herbeigeführt
oder unterbunden werden, z.B. bei der
Endozytose durch
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lysosomotrophe Agentien wie Ammoniumchlorid oder Chloroquin; als schwache
Basen behindern sie die pH-abhängige Penetration, was wohl auf die Pufferung
der sonst angesäuertern Endosomen zurückzuführen ist;
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carboxilierte Ionophore wie Monensin oder Nigericin, die ein
Protonengleichgewicht zwischen Endosomen und Zytoplasma hervorrufen
und so ebenfalls die Ansäuerung der Endosomen verhindern;
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DCCD inhibiert die ASTase, die Protone in die Vesikel pumpt.
Fusion
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Infektivität bleibt auch im alkalischen Medium erhalten.
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