Enzyme Linked Immuno Sorbent Assay
Testverfahren, das Antigene oder Antikörper mittels eines Enzym-markierten Antikörpers (Konjugat) und einer dadurch katalysierten Farbreaktion semi-quantitativ nachweist.
Da bestimmte Kunstoffe Proteine gut anlagern, können sie mit Ag oder Ab's beschichtet werden. Beim Auswaschen der Kunstoffvertiefungen der ELISA Platte werden sie nicht abgelöst. Hierauf zugesetzte Ag's oder Ab's werden ebenfalls nicht mehr abgelöst, so daß sich eine Kaskade aus Antigenen und Antikörpern und dem Konjugat bilden kann. Hierrauf wird eine Substrat /Chromogen-Lösung zugesetzt die nach einer bestimmten Zeit eine der Konjugatkonzentration äquivalente Färbung hervorruft. Diese wird dann mittels Photometer abgelesen und die Probe nach einer Standartkurve beurteilt.
Konjugate sind normalerweise spezifisch für eine Spezies und auch nur für eine Immunglobulinart (anti-Katze-IgG-Konjugat)
Der ELISA stellt heute wohl die am besten technisierte/automatisierte Untersuchungsmethode dar. Wegen der universellen Anpassparkeit und die Standardisierung der ELISA-Platten ist er die am häufigsten durchgeführte Prozedur.
Ag, das an beads oder am Boden der Mikroplatte gebunden ist, wird Patientenserum (Verdünnungsreihen) zugefügt und dann das Konjugat, darauf die Chromogen-Lösung
photometrische Auswertung
Spezifität hängt von der Qualität des Antigens ab. Sensitivität normalerweise sehr hoch
Hierbei setzt man dem Patientenserum eine fixe Menge monoklonale Antikörper spezifisch für den jeweiligen Erreger zu. Das Konjugat ist auch gegen den monoklonalen Ab gerichtet (Normalerweise anti-Maus.....) . So bildet sich ein Gleichgewicht zwischen den jeweiligen Ab-Konzentrationen aus die als % Kompetition ausgewertet wird.
Diese Testkonstruktion hat den Vorteil, daß man kein spezies-spezifisches Konjugat für jede Tierart braucht. Außerdem sind monoklonale Ab's normalerweise hochspezifisch für einen Erreger, was die Spezifität des Tests erhöhen kann
Spezifität hoch Sensitivität hoch
Nachweis von Antigen
Die ELISA Platte wird mit einem spezifischen Ab beschichtet, das Testmaterial zugesetzt, und noch einmal mit einem (konjugierten) spezifischen Ab überschichtet. Häufig werden2 verschiedene Ab's benützt um verschiedene Epitope darzustellen, was eine höhere Sensitivität bringen kann.
Spezifität (sehr) hoch, Sensitivität hoch
Von diesen 3 Grundformen gibt es viele, individuelle Abwandlungen, die jeweils auf einen bestimmten Nachweis zugeschnitten sind.
Strip-ELISA: "Schnelltest". Auf eine Membran, die mit Antikörpern, Enzym und Substrat vorbeschichtet ist, wird ein Tropfen Patientenserum aufpipettiert. Diese Flüssigkeit läuft nun von A über B nach C. Ist das Patientenserum positiv, ergibt sich eine Farblinie im Bereich B. In C muß sich eine Bande ergeben, da dies die Kontrolle des Tests ist.