bzw. Immunofluoreszens (IFT)
Nachweis von viralen Antigenen
- ist sensitiver als morphologische Untersuchungen (das geschieht erst nach Tagen/Wochen)
- Untersuchung auf frühe virale Antigene (nach 1 oder 2 Tage)
- es wird entweder ein fluorochrom (IFT) oder enzymgekoppelter Antikörper (EIA) verwendet. (Antikörper definiert die Spezifität!)
- gekoppelte Antikörper mit fluoreszierenden Farbstoffen können unter dem UV- Mikroskop betrachtet werden.
- mit Enzymen gekoppelte Antikörper (Peroxidase oder Phosphatase) zeigen bei Reaktion mit dem Substrat eine Farbentwicklung, die unter einem Lichtmikroskop gesehen werden kann oder in ELISA Platten photometrisch ausgewertet werden können.
- oder es wird die (ELISA)- Sandwich-Technik verwendet.
Der Unterschied zwischen EIA und ELISA ist nur das Fixieren an der ELISA Platte (ELISA: Enzyme Linked Immuno Sorbant Assay)
Jedoch wird für die Bestimmung von Antigenen und Haptenen der Begriff Enzymimmunoassay (EIA) und für die Antikörperbestimmung der Begriff Enzyme Linked Immunosorbent Assay (ELISA) meistens verwendet.
Ist die Zelle am Leben, kann der Antikörper die Zellmembran nicht durchdringen und reagiert daher nur mit Antigenen an der Zelloberfläche. Wird die Zelle in Aceton oder in Methanol fixiert, wird die Plasmamembran durchlässig und die Antikörper können sich an die Virus-Antigene im Zytoplasma oder im Kern binden.
Nachweisgrenze: 1 ng Virusprotein/ml
Standardisierung und hohe Kapazität
RIA : Radio Immuno Assay (RIA)
Früher wurden statt der Fluochrome und Enzyme radioaktivmarkierte Antikörper verwendet. Wegen des großen (sicherheits)-technischen Aufwands wird er heute fast nicht mehr durchführt.