B-Zellen reagieren auf Antigene auf zwei Weisen:
Primäre Antikörperantwort
Hat ein Antigen (Ag) mit einen spezifischen Ig im B-Zellrezeptor-Komplex (BCR) auf einer ruhenden B-Zelle zum erstenmal Kontakt (Primär-Antikörperantwort), kommt es zur klonalen Vermehrung (Proliferation) dieser aktivierten B-Zelle.
Zur gleichen Zeit kommt es zu einer Differenzierung der aktivierten
B-Zellen in:
Hier spielen auch Helfer
T-Zellen und ihre sezernierten Cytokine
bei Protein Ag eine wichtige Rolle. Beide Signale (Ag-Bindung und
Helfer-T-Zellen/Produkte werden benötigt um ruhende B-Zellen zur
Proliferation und Differenzierung zu bringen (dual signal Theorie).
Ag-Bindung allein genügt nur bei nicht-Protein-Ag (Polysaccharide und
Lipide).
Sekundäre-Antikörperantwort
Die Stimulation von spezifische Gedächtnis-B-Zellen führt zu einer Sekundär-Antikörperantwort.
Bei der Sekundäre-Antikörperantwort kommt sowohl Isotyp-Switching
vor als auch eine Affinitäts-Reifung.
(2) Präsentation für Helfer-T-Zellen
Hat ein Antigen (Ag) mit einen spezifischen Ig im B-Zellrezeptor-Komplex (BCR) auf eine ruhende B-Zelle Kontakt, werden die mit Antigen beladen BCRs auch von den B-Zellen durch Rezeptor-vermittelte Endozytose internalisiert und das Ag (soweit es ein Protein ist) enzymatisch prozessiert. Die entstehenden Peptide (17-22aa) werden nicht-kovalent an Klasse II MHC Moleküle gebunden und auf der Zelloberfläche präsentiert. Diese Peptid-MHC-Molekülkomplexe werden dann von antigenspezifischen MHC-restringierten T-Helfer Zellen erkannt. Sie schütten daraufhin Cytokine aus.
Die vollständige Stimulation zur Proliferation und Differenzierung von
B-Zellen beruht auf:
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