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Johannes Csokor (1881 - 1909)
Mit ihm gelangte wieder eine dynamische Persönlichkeit an die
Lehrkanzel. Er war vielseitig
interessiert und begabt und beschäftigte sich vorwiegend mit
infektiösen Krankheiten (Rotz,
Tuberkulose, Aktinomykose, Botryomykose, Tollwut, Geflügelpocken
u.a.). Er widmete sich ausgiebig der experimentellen Pathologie,
wodurch dem Institut ein Zubau für Versuchs- tierstallungen
zu verdanken ist. Bis 1906 hatte er einen Lehrauftrag für Fleischhygiene
inne.
Er verfaßte ein sehr umfangreiches - Lehrbuch der Gerichtlichen
Tierheilkunde - (1896), das
auch heute noch eine ergiebige Quelle der Information ist.
Seine künstlerische Begabung fand ihren Niederschlag in zahlreichen
eigenhändig gestaltete
Moulagen, die noch erhalten sind, sowie in zahlreichen, von ihm
mit größter Akribie verfertigten Zeichnungen zur Darstellung
von Parasiten und deren Lebenszyklen.
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