Ankündigungen


NEU: FIWI Jahresbericht 2011

Der neue Jahresbericht steht hier  [Link 1]zum Download bereit.


NEUES BUCH: "Living in a Seasonal World"

Ruf, T.; Bieber, C.; Arnold, W.; Millesi, E. (Eds.)

Das Buch "Living in a Seasonal World - Thermoregulatory and Metabolic Adaptations [Link 2]" fasst die neuesten Informationen über saisonale Anpassung bei Tieren zusammen. Die Autoren präsentieren interdisziplinäre Forschung auf mehreren Ebenen. Das Buch wurde für das 14. International Hibernation Symposium [Link 3] im August 2012 produziert und ist derzeit das aktuellste Nachschlagwerk für WissenschafterInnen und StudentInnen in diesem Forschungsbereich.


Konferenzankündigung: 4. internationale Konferenz über Lagomorphen - 4WLC, Wien

Die 4. internationale Konferenz ueber Lagomorphen (Pikas, Hasen, Kaninchen) findet vom 23.-27. Juli 2012 an der Universität für Bodenkultur, Wien statt (Veranstalter: Universität für Bodenkultur, Veterinärmedizinische Universität Wien).

Mehr Informationen auf der Konferenz Website. [Link 4]


Konferenzankündigung: International Hibernation Symposium - IHS 2012

Das 14. internationale Sympsium über den Winterschlaf (International Hibernation Symposium) findet vom 8.-14. August 2012 im Hotel Panhans am Semmering statt.

Mehr Information auf der Konferenz Website [Link ].


Konferenzankündigung: International Wild Equid Conference 2012

Die Internationale Konferenz über Wildpferde findet vom 18.-22.9.2012 an der Veterinärmedizinischen Universität Wien statt. 

Mehr Information auf der Konferenz Website [Link 5].


Aktuelle Forschungsergebnisse und Aktivitäten


Geißgruppe in den Alpen

Länger leben: Vielfalt in den Immungenen lässt Gamsböcke älter werden

Säugetierweibchen, Menschen eingeschlossen, werden tendenziell älter als Männchen. Diese Tatsache wird im Allgemeinen dem aggressiven, mit hohem Energieverbrauch verbundenen Verhalten der Männchen zugeschrieben, das sie vor allem beim Wettbewerb um Weibchen zeigen. Möglicherweise sind Männchen deshalb auch anfälliger für Parasiten. Es wurde daher vermutet, dass hohe Variabilität bei Immungenen, die gegen Pathogene schützt, für Männchen wichtiger ist als für Weibchen. Wissenchafter vom FIWI und Kollegen konnten jetzt zeigen, dass Gamsböcke, die an einem bestimmten Immungenort zwei verschiedene Formen dieses Gens besitzen deutlich länger leben als jene mit zwei identischen Kopien des Gens. Ihre Ergebnisse wurden in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift BMC Evolutionary Biology veröffentlicht.

Mehr Info [Link 6]


v.r.n.l. Zink, Pernkopf, Sima, Pröll

Habichtskauzjunge bekommen Besuch

Am 9.5.2012 bekamen zwei Habichtskauzsprösslinge prominenten Besuch.  Im Rahmen der Gesellschaftssitzung des FIWI Fördergesellschaft gab es ein "Photoshoot".  Der heurige Habichtskauznachwuchs wurde von Niederösterreichs Landesrat Dr. Stefan Pernkopf, Landesjägermeister Dipl.Ing. Josef Pröll und Wiens Umweltstadträtin Ulli Sima gebührlich bewundert.  Das Wiederansiedlungsprojekt unter der Leitung von Dr. Richard Zink vom Forschungsinstituts für Wildtierkunde und Ökologie läuft seit 2009 sehr erfolgeich.  Nun soll das Wiederansiedlungsgebiet sogar erweitert werden: im Sommer 2012 werden Eulen erstmals auch im Wiener Anteil des Biosphärenparks Wienerwald freigelassen. 

Mehr Info [Link 7]


Haselmaus

Die beste Zeit fürs Kinderkriegen? Haselmäuse entscheiden nach komplexen Kriterien

Winterschlaf führt zu unterschiedlichen Strategien bei der Fortpflanzung: Während Waldmäuse sich zwischen Februar und Oktober kontinuierlich und so oft wie möglich fortpflanzen, gebären Haselmäuse ihre Jungen entweder so früh wie möglich, nachdem sie aus dem Winterschlaf erwachen, oder so spät wie möglich – gerade noch rechtzeitig um den Jungen Zeit zu geben, sich auf den Winterschlaf vorzubereiten. Diese Resultate von Claudia Bieber und Kollegen vom Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Vetmeduni Vienna sind in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Oecologia erschienen.

Mehr Info [Link 8]


Lange Nacht der Forschung 2012: Wüstenschiffe im Dialog zwischen Wissenschaft und Medien

In einem wissenschaftlichen Projekt wird das vielgestaltige Zusammenleben von Mensch, Nutz-und Wildkamel demnächst in Buch und Film präsentiert und weiterhin intensiv erforscht: Anhand modernster genetischer und telekommunikativer Methoden wird die Evolution von Wildkamelen und ihre Domestikation zu Hauskamelen verfolgt. Die ForscherInnen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und der Veterinärmedizinischen Uni Wien interagieren dabei mit der ORF-Dokumentation "Wüstenschiffe". Am 27.4.2012 präsentierte sich das Projekt im Rahmen der Langen Nacht der Forschung.

Mehr Info [Link 9]http://www.lnf2012.at/index.php?option=com_jumi&fileid=7&Itemid=56&group_id=1761 [Link 10]


Haselmaus im Winterschlaf (PICLEASE/H. HEIMPEL)

Altersforschung: "Schlafen" für ein langes Leben

Wenn Hamster und andere Tiere im Winter in eine Kältestarre gehen, wirkt das wie ein Bad im Jungbrunnen. Denn wer sich im Winter eine Auszeit nimmt, wird deutlich älter, haben FIWI Forscher festgestellt.  Thomas Ruf und sein Team erforschen Winterschlaf und Torpor an Dsungarischen Hamstern, Siebenschläfern und Haselmäusen. Die Berliner Zeitung [Link 11] und die Frankfurter Rundschau [Link 12] haben berichtet.


Przewalskipferde im Schnee

Wenn der Winter über die Stränge schlägt: Lokales Sterben von mongolischen Wildpferden

In der Wüste Gobi sind die Winter in der Regel lang und sehr kalt, aber der Winter 2009/2010 war besonders hart. Auf eine Sommerdürre folgte ein extrem kalter und schneereicher Winter, ein Phänomen, das von den Mongolen gefürchtet und als Dzud bezeichnet wird. Millionen Stück Vieh starben in der ganzen Mongolei, und auch die wiedereingebürgerte Population von Przewalski-Pferden in der Wüste Gobi erlebte einen dramatischen Einbruch. Petra Kaczensky und Chris Walzer vom FIWI und ihre Kollegen dokumentierten und verglichen die Auswirkungen dieses jüngsten Dzud auf die domestizierten und wilden Huftierbestände in der Wüste Gobi. Räumliche Statistiken zu den Viehverlusten, systematische Beobachtungen der Wildhüter und GPS-Telemetrie gaben den Forschern Einblicke in die Auswirkungen dieser Wetterkatastrophe auf das Vieh der lokalen Nomaden, und die dort lebenden wilden Equiden.  Die Ergebnisse sind in der internationalen Zeitschrift PLoS ONE veröffentlicht worden. 

Mehr Info [Link 13]


Hirsche im Schnee

Fit für den Winter: Rothirsche drosseln den Stoffwechsel unabhängig vom Nahrungsangebot

Große Säugetiere unserer Breiten reduzieren im Winter ihren Stoffwechsel und damit ihren Energiebedarf deutlich. Die Verwandtschaft dieser, mittlerweile durch FIWI Forscher an mehreren Arten nachgewiesenen Reaktion mit dem echten Winterschlaf dokumentiert eine Arbeit aus dem Institut, die in der Zeitschrift Journal of Experimental Biology veröffentlicht wurde. Ist die winterliche Stoffwechselreduktion eine direkte Folge des Futtermangels, oder erfolgt sie unabhängig vom Nahrungsangebot? Das überraschende Ergebnis: Rotwild reduziert seine Stoffwechselrate, egal, wie üppig oder karg das winterliche Nahrungsspektrum ist.  Der österreichische Wissenschaftsfonds FWF hat die Studie unterstützt.

Mehr Info [Link 14]


Takhi Herde in der Mongolei

Gerade noch vor dem Aussterben bewahrt

IUCN hat auf der neuesten Roten Liste den Gefährdungsstatus der mongolischen Wildpferde von „kritisch gefährdet“ auf „gefährdet“ herabgestuft.  Chris Walzer und Petra Kaczensky vom Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Veterinärmedizinischen Universität Wien arbeiten seit vielen Jahren erfolgreich an der Wiederansiedelung von Przewalski Pferden in der Wüste Gobi der Mongolei.

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Murmeltierpaar

Zänkische Ehefrauen bevorzugt? Weibliche Alpenmurmeltiere profitieren von ein wenig Testosteron vor der Geburt

Wissenschafter des Forschungsinstituts für Wildtierkunde und Ökologie der Veterinärmedizinischen Universität Wien haben entdeckt, dass weibliche Alpenmurmeltiere, die in der Gebärmutter zwischen Brüdern liegen, lebenslänglich höheren  Fortpflanzungserfolg haben als jene, die neben Schwestern liegen.   Die  Forschungsergebnisse werden am 20.10.2011 in der online Ausgabe der internationalen Zeitschrift Mammal Review veröffentlicht.  Die österreichische Tageszeitung Die Presse [Link 16] berichtete am 25.11.2011.

Mehr Info
 [Link 17]


Labormäuse

Das beste Anti-Aging-Programm für Mäuse?

Seit langem beschäftigt sich Dr.Teresa Valencak vom Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Veterinärmedizinischen Universität Wien mit Alterungsprozessen - bei Labormäusen. In der österreichischen Tageszeitung Der Standard [Link 18] erschien am 1.11.2011 ein interessanter Artikel über ihre Forschungsergebnisse. Anscheinend hat bei Mäusen die Wärmeregulierung einen ausschlaggebenden Effekt auf ihre Lebensdauer.


Baktrische Kamele

Auf Kamelfang in der Wüste Gobi

Im Oktober 2011 gelang es Chris Walzer und Gabrielle Stalder vom Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Veterinärmedizinischen Universität Wien, gefährdeten wilden baktrischen Kamelen in der mongolischen Wüste GPS-Satellitenhalsbänder anzulegen. Ihre Bemühungen sind Teil des langfristigen Gobi-Forschungsprojekts über Wildpferde, asiatische Wildesel und andere Tierarten, die in diesem einzigartigen Gebiet zu Hause sind.

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Weitere Nachrichten... [Link 20]

Spenden

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Mitgliedsbeiträge und Spenden  [Link 21]sind steuerlich absetzbar.


Seminar am Wilheminenberg

Jeden Mittwoch im Semester findet das "Seminar am Wilhelminenberg" in unserem Haus statt, ein wissenschaftliches Kolloquium mit langjähriger Tradition. Führende WissenschafterInnen aus aller Welt präsentieren hier neueste Forschungsergebnisse zu Themen und Fragen, die für die aktuelle wissenschafltiche Arbeit des Forschungsinstituts für Wildtierkunde und Ökologie (FIWI) und des Konrad-Lorenz-Instituts für Vergleichende Verhaltensforschung (KLIVV) relevant sind.  Seminarprogramm [Link 22]


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