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Regulation des Wachstums - histologische und molekularbiologische Untersuchung der Wachstumsfuge

Untersuchungen zur Regulation des Knochenwachstums, Zelldifferenzierung in der Wachstumsfuge, Regulation durch GH und Wachstumsfaktoren

Das Längenwachstum findet in den Wachstumsfugen der langen Röhrenknochen und der Wirbelkörper statt. Trotz der Vielzahl bekannter klinischer Bilder definierter Wachstumsstörungen ist die Regulation der lokalen Mechanismen, die in den Chondrozyten der Wachstumsfuge wachstumsstimulierend oder hemmend wirken, weitgehend unklar.

Unsere Arbeitsgruppe befasst sich seit Jahren mit der Charakterisierung und Lokalisation relevanter Wachtumsfaktoren und Matrixmolekülen in der Wachstumsfuge (IGF-I, IGFI-Rezeptor, Östrogenrezeptoren, Integrine, Matrixmoleküle, Metalloproteinasen). Als geeignetes Untersuchungsmodell wurde das Schwein identifiziert, da Nager die Fuge lebenslang nicht schließen und daher Vergleiche mit dem Menschen nur bedingt zulässig sind.

Zuletzt haben wir ein 3-D Modell für in vitro Untersuchungen an Chondrozyten der Wachstumsfuge definiert, um so die Wirkung exogener und parakrin gebildeter Wachsfaktoren und Hormone untersuchen zu können.

Die spezifischen Wirkungs- und Regulationsmechanismen in Chondrozyten der einzelnen Zonen werden unter Einsatz von Lasermikrodissektion studiert.